Nach über 20 Jahren übergibt Initiator und Gründer Mag. Peter Ulrich 2026 die künstlerische Leitung von aXe Graz an Michael Labres ab.
Leitung

Michael Labres
Schauspieler, Musiker/Gesangsperformer, freier Theaterregisseur, Sprecher
Michael Labres, geboren 1977 in Graz, ist Theatermacher, Musiker und Regisseur. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der HTBLA Ortweinschule in Graz mit Schwerpunkten in Bühnenbild, Kunst im öffentlichen Raum, Fotografie und Design. Anschließend absolvierte er eine Schauspielausbildung bei TheatermëRZ in Graz, wo er ab 1997 auch Ensemblemitglied war.
Seit Mitte der 2000er-Jahre arbeitet er als freischaffender Künstler, zunächst vor allem im Raum Freiburg im Breisgau. Dort entwickelte er zahlreiche eigene Theaterproduktionen und Straßenperformances, häufig mit partizipativen Ansätzen und mit Menschen unterschiedlicher sozialer Hintergründe.
2009 war er Mitbegründer des Kunstvereins depot.k, 2011 gründete er das soziokulturelle Zentrum Schwere(s)Los! e.V., das sich für niederschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur einsetzt.
Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Theater, Musik und Performance und ist oft von gesellschaftlichen Fragestellungen geprägt. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur ist Labres auch als Sänger und Musiker aktiv, unter anderem mit eigenen musikalischen Projekten und Ensembles.
Nach rund zwei Jahrzehnten künstlerischer Arbeit in Deutschland kehrte er 2026 nach Graz zurück, wo er seine Tätigkeit als künstlerischer Leiter von aXe Graz fortsetzt.
Künstler:innen

Veronika Dreier
Freischaffende Künstlerin
Veronika Dreier wurde in Kainach (Steiermark) geboren und lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Graz. Nach ihrer Ausbildung in Grafik und Design an der Ortweinschule studierte sie ein Jahr Bühnenbild an der Musikhochschule Graz und gründete anschließend ein eigenes Grafikatelier.
Neben ihrer Tätigkeit in der Werbung – unter anderem für internationale Unternehmen im Industrie- und Anlagenbau mit Schwerpunkt Umweltschutz sowie für Kunst- und Theaterprojekte – absolvierte sie eine Ausbildung im Kunst- und Kulturmanagement und entwickelte früh ein künstlerisches Verständnis von „Kunst als sozialer Strategie“.
Seit den 1970er-Jahren ist Veronika Dreier als bildende Künstlerin tätig und realisiert Arbeiten in den Bereichen Performance, Medien- und Objektkunst, häufig im öffentlichen Raum und mit gesellschaftspolitischem Fokus. Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit sozialen Prozessen, kulturellen Begegnungen und feministischen Fragestellungen.
Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Menschenrechtspreis des Landes Steiermark (2009). Der von ihr initiierte interkulturelle NIL-Kunstraum wurde 2016 als „Ort des Respekts“ nominiert.
In ihrer künstlerischen Praxis versteht sie Kunst als lebendigen, verbindenden Prozess:
„Im Spannungsfeld kultureller Begegnungen entsteht gelebte Kunst – ein weites Feld eines sprudelnden, lebendigen Geistes.“
Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist Veronika Dreier auch in der Vermittlung tätig, unter anderem als Workshopleiterin (Modul II) an der aXe Kreativschule.

Cathrin-Marie Fuchs
Choreografin, Tänzerin, Tanzpädagogin – Embodied Gestalt Coach
Cathrin-Marie Fuchs ist Choreografin, Tänzerin, Tanzpädagogin und Embodied Gestalt Coach mit Schwerpunkt auf zeitgenössischem Tanz und somatischer Praxis. Sie lebt und arbeitet in Barcelona. In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht sie die Beziehung zwischen Körper, Raum und Gesellschaft und übersetzt innere Zustände in Bewegung.
Nach ihrem Studium der Zeitgenössischen Tanzpädagogik an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (2018) vertiefte sie ihre choreografische Praxis am Kelim Choreography Center in Tel Aviv (2022) und absolvierte eine Ausbildung in psychosozialer Gestaltberatung in Graz (2020). Diese Verbindung von Tanz, Körperbewusstsein und Gestaltarbeit prägt sowohl ihre künstlerische als auch ihre pädagogische Tätigkeit.
Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Körperforschung und gesellschaftlicher Reflexion. Sie untersucht, wie Emotionen und kollektive Spannungen im Körper Gestalt annehmen und sich in Bewegung übersetzen lassen.
Zu ihren Projekten zählen u. a. die inklusive Werkreihe „Mensch Körper Ort“ (seit 2021, in Kooperation mit AXE Körpertheater, Graz) sowie Produktionen wie „Layers“ (2022), „Inconsistent“ (2024) und „Frequency of a Space“ (2025).
Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie in der Tanzvermittlung und als Embodied Coach tätig und entwickelt Workshops und Projekte in verschiedenen Bildungs- und Kulturbereichen.

Robert Lepenik
Musiker, Komponist und Klangkünstler, vor allem für experimentelle, improvisierte und elektronische Musik
Robert Lepenik studierte klassische Gitarre bei Prof. Heinz Irmler und begann seine künstlerische Laufbahn in frühen Rock- und Experimentalprojekten wie Blue Monkey’s Food und Music for the People at the Red Lake. Schnell entwickelte er ein starkes Interesse an Improvisation und elektronischer Musik, das seine Arbeit bis heute prägt.
Im Laufe seiner Karriere war er an zahlreichen Bands und Projekten beteiligt, darunter THE STRIGGLES, PICKNICK MIT WEISMANN, GRÜNDLER / LEPENIK SINGEN ADORNO, THE GITARREN DER LIEBE, DIE PFEILE, FETISH 69, MELVILLE, LALELOO, DAS FOTOGENE GEDÄCHTNIS, FRAN SANCISCO, KAP/LEP und das VIENNA LOOP ORCHESTRA. Außerdem ist er Mitglied der Künstlerkollektive TONTO, crew8020_music und V:NM.
Lepenik arbeitet zudem als Komponist und Musiker für Theater und Film. Für seine Arbeiten im Bühnenbereich wurde er mehrfach mit dem Theaterpreis STELLA ausgezeichnet, unter anderem für Der Fuchs, der den Verstand verlor (2013), Die besseren Wälder (2015) und Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse (2021). Er komponierte und gestaltete auch die Musik für die aXe-Theaterproduktionen vox populi (2021, Regie: Michael Labres), TRASH (2023, Regie: Michael Labres) und Romeo &? (2025, Regie: P. Ulrich).
Zu seinen künstlerischen Höhepunkten zählen Veröffentlichungen unter eigenem Namen, die Interpretation Neuer Musik-Kompositionen, die Kuratierung diverser Filmreihen sowie die Uraufführung von Ex Machina Dei (mit Winfried Ritsch) beim Musikprotokoll Graz 2013. Als Mitbetreiber des Rockarchivs Steiermark war er zudem Mitherausgeber der Publikation Rockmusik in der Steiermark 1959 bis 1975.
Robert Lepenik ist ein vielseitiger Musiker und Klangkünstler, dessen Arbeit sich zwischen experimenteller Musik, Improvisation, Theater- und Filmkomposition bewegt und interdisziplinäre Projekte auf internationalem Niveau verbindet.

Antonis Rouvelas
Zeitgenössischer Komponist, Performer und Klangkünstler
Antonis Rouvelas (*1987, Papadianika, Laconia, Griechenland) begann bereits mit zehn Jahren seine musikalische Arbeit in lokalen Vereinen. Seit 2012 lebt und arbeitet er in Graz (Österreich).
Rouvelas studierte Komposition an der Aristoteles-Universität Thessaloniki bei Dimitri Papageorgiou und absolvierte anschließend ein Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Beat Furrer. Seit 2016 promoviert er erneut an der Aristoteles-Universität Thessaloniki im Fachbereich Musik.
Seine Werke wurden in zahlreichen Kompositionswettbewerben, Workshops und Meisterklassen ausgewählt, darunter Pierluigi Billones Masterclass PAS-E (Venedig, 2012), das Composer Collider Europe Projekt (Musikfabrik, 2017) und Microfest 2020 (Prag, 2019). Er erhielt Stipendien und Auszeichnungen von Institutionen wie dem Tellogleion Arts Institute (2013) oder BMKÖS (2021).
Rouvelas arbeitet regelmäßig mit renommierten Ensembles und Organisationen zusammen, darunter das Athens State Orchestra, das Schallfeld Ensemble, DissonArt Ensemble, Zeitfluss Ensemble, airborne extended ensemble, A4M Performing Arts Group und die European Recorder Players Society. Er schreibt auch für Theater, interdisziplinäre Projekte und Multimedia-Formate.
Seine künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Klassischer Komposition, Improvisation, Multimedia und östlicher Musik. Teile seiner Werke sind auf den Online-Plattformen Babelscores und eScholarship veröffentlicht.

Christian Ruck
Schauspieler, Landesspielberater
Christian Ruck wurde 1961 in Graz geboren und absolvierte von 1980 bis 1984 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz. Nach seinem Diplom war er als Schauspieler unter anderem bei den Komödienspielen Porcia, dem Stadttheater Klagenfurt, den Vereinigten Bühnen Graz (1984–1986) und dem Volkstheater Wien (1987) engagiert. Von 1988 bis 2005 gehörte er zum Ensemble des theatermërz.
Seit 2005 arbeitet Christian Ruck als Spielberater des Landes Steiermark und betreut dort das außerberufliche und außerschulische Theater in der Region. Daneben ist er als freier Schauspieler aktiv und wirkt bei Projekten von laut!, Theaterland Steiermark, Literaturhaus Graz, Gruppe Dagmar, TaO! und der Schaubühne Graz mit.
Für die aXe-Theaterproduktionen war er unter anderem in vox populi (2021, Regie: Michael Labres), TRASH (2023, Regie: Michael Labres) und Romeo &? (2025, Regie: P. Ulrich) zu sehen.

Peter Ulrich
Gründer von aXe Graz, Regisseur und Schriftsteller
Mag. Peter Ulrich ist, gemeinsam mit Matthias Grasser, der Initiator und Gründer von aXe Graz. Von 2004 bis 2025 war er künstlerischer Leiter der Institution und prägte in dieser Zeit maßgeblich deren inhaltliche und ästhetische Ausrichtung.
Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Theater und sozialer Praxis. Im Zentrum stehen Projekte mit Menschen, die im klassischen Kulturbetrieb oft wenig Raum finden. Die künstlerischen Prozesse entstehen gemeinschaftlich und zielen darauf ab, eigene Ausdrucksformen sichtbar zu machen.
Ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeitsweise ist das sogenannte Körpertheater. Dabei liegt der Fokus weniger auf Text als auf körperlicher Präsenz, Wahrnehmung und unmittelbarer Bühnenerfahrung. Die Produktionen entwickeln sich häufig prozessorientiert und setzen sich mit Themen wie Identität, Ausgrenzung und gesellschaftlichen Normen auseinander.
Neben seiner Tätigkeit als Regisseur ist Peter Ulrich auch als Autor tätig. Er schreibt Theatertexte, Prosa und Hörspiele, die unter anderem im Österreichischen Rundfunk veröffentlicht wurden. Für sein dramatisches Schreiben erhielt er den Dramatikerpreis der Stadt Villach.
Über die künstlerische Arbeit hinaus engagierte er sich auch im Aufbau von Strukturen für die freie Szene in Graz und bei der Entwicklung von Arbeits- und Aufführungsräumen.
Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze von aXe hat Peter Ulrich die künstlerische Leitung übergeben. Die von ihm mitentwickelte Arbeitsweise bildet weiterhin eine Grundlage für die Arbeit der Gruppe.

Milica Vujadinovic
Komponistin, Sängerin und Performerin
Milica Vujadinović arbeitet an der Schnittstelle von zeitgenössischer Musik, Musiktheater und Performance. Sie lebt und arbeitet in Wien und Graz und ist Teil der freien Kunst- und Theaterszene rund um aXe.
Ihr Bachelor- und Masterstudium der Komposition absolvierte sie an der Kunstuniversität Graz in der Klasse von Beat Furrer, das sie 2020 abschloss. Weitere Studien führten sie nach Wien, wo sie bei Bernhard Lang Komposition vertiefte.
Als Komponistin ist sie Mitglied des Facere Kollektivs, das Konzerte und multimediale Projekte initiiert und realisiert. Ihre Arbeiten wurden bei internationalen Festivals uraufgeführt, darunter „Teppich aus Ägypten“ beim musikprotokoll Festival (2018), „space of sound“ beim MQ Tonspur Festival (2019) sowie „new born“ beim impuls Festival (2019).
Neben ihrer Tätigkeit als Komponistin ist Milica Vujadinović auch als Sängerin und Performerin aktiv. Konzerttätigkeiten führten sie in mehrere europäische Länder, darunter Österreich, Montenegro, Kroatien, Polen, Deutschland und Serbien.
In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet sie musikalische Komposition mit performativen und szenischen Elementen. Dabei spielt die Stimme ebenso eine zentrale Rolle wie Klangräume, die in enger Beziehung zu Körper, Bewegung und Handlung entstehen.
Im Kontext von aXe arbeitet sie an der Entwicklung musiktheatraler Formate, in denen Klang und Szene gleichwertig ineinandergreifen. Aktuell beschäftigt sie sich mit der Komposition des Opernprojekts „history of stone“, das ihre Auseinandersetzung mit größeren musikalisch-dramatischen Formen weiterführt.

Eva Zoumpouloglou
Theatermacherin, Performerin und Theaterpädagogin
Eva Zoumpouloglou lebt und arbeitet in Graz. Sie vereint Musik, Literatur, Bühnenkunst und Bewegung mit einem starken Fokus auf Kommunikation und Vermittlung.
Studien in Literatur, Sprachwissenschaft, Musik- und Bewegungspädagogik sowie Kommunikation in Thessaloniki, Reims und Graz bilden die Grundlage ihres interdisziplinären Zugangs. Seit über zehn Jahren entwickelt sie eigene Stücke, führt Regie, steht auf der Bühne und leitet Workshops, in denen künstlerischer Ausdruck und Begegnung gleichermaßen gefördert werden.
Für Eva ist Kunst ein offener Raum, der Perspektiven erweitert, berührt und Verbindungen schafft. Sie kooperiert unter anderem mit aXe Graz – Inklusive Kultur und Körpertheater, s’Kollektiv – Sozial_Kultur_Kunst, ECHOS – Verein für östlich orientierte Musik, Sevencircles – Kunstkollektiv sowie dem Schallfeld Ensemble für zeitgenössische Musik.
Begleitung

Heide Winter
PSYCHOSOZIALE BEGLEITUNG UND ORGANISATION
Heide Winter ist eine in Graz wirkende psychosoziale Begleiterin, Coach und Theaterassistentin, die seit 2021 Teil des Teams von aXe Graz ist und dort vor allem in inklusiven Tanz‑ und Theaterprojekten unterstützt.
Sie ist diplomierte Lebens‑ und Sozialberaterin und arbeitet in eigener Praxis, wo sie Menschen in persönlichen Entwicklungsprozessen begleitet. Darüber hinaus hat sie zusätzliche Qualifikationen, etwa als Trainerin für Therapiegestütztes Meditatives Bogenschießen (TMB), Waldbadentrainerin und in „Erste Hilfe für die Seele“, was ihre ganzheitliche und ressourcenorientierte Arbeitsweise unterstreicht.
Bei aXe ist Heide Winter in erster Linie in der psychosozialen Begleitung und Organisation aktiv – sie unterstützt Produktionen und Prozesse, bei denen künstlerische Arbeit und soziale Praxis zusammenkommen. In inklusiven Tanztheaterprojekten wie „Mensch – Körper – Ort“ war sie wiederholt als Assistenz beteiligt und unterstützt das Ensemble in der Umsetzung choreografischer und performativer Arbeiten.
Neben ihrer Arbeit im künstlerischen Kontext ist sie auch tätig bei der Steirischen Gesellschaft für Lebens- und Sozialberatung (SteiGLS), unter anderem als Co‑Leiterin von Gruppensupervisionen, engagiert sich in der Telefonseelsorge Graz und arbeitet in der Sozialbegleitung bei pro humanis.

Matthias Grasser
wurde am 20.12.1983 als spastisch Gelähmter in Graz geboren und ist seither auf den Rollstuhl angewiesen. Er schloss eine Ausbildung zum Behindertenfachbetreuer in Graz als erster selbst Betroffener erfolgreich ab. Zu dieser Zeit gründete er gemeinsam mit Peter Ulrich das aXe Körpertheater, wodurch sie eine Brücke zwischen Sozialem und Kulturellem aufbauten und seitdem vermehrt auf diesen Bereich fokussiert sind. Außerdem nennt er sich stolz Inklusionsrevoluzzer, weil er sich für das Zusammenleben der Menschen und für die Einbindung derer mit Behinderungen in die Gesellschaft einsetzt. Als stolzer Vater zweier gesunder Kinder konnte er in einer kleinen Gemeinde auf dem Land auch seine Erfahrungen im Sport- und Kulturbereich ausbauen. Inzwischen hat es ihn aber wieder in das schöne Graz verschlagen, wo er seinen Tatendrang zum Thema Inklusion auslebt.
„Theater ist ein Mittel, um tabuisierte Themen zum Ausdruck zu bringen ohne dabei ein Verbrechen zu begehen.“
Darsteller in den Produktionen aXe, luXo7o, fessel und seX
Autobiografische Texte & kleine Veranstaltungsgeschichte bei kärnöl
Vertrauensperson bei aXe:
Telefon-Nummer: +43 699 1029 5314, e-Mail: grassermat@gmail.com
Bei eventuellen Vorfällen, die in die Bereiche Mobbing, Diskriminierung oder Missbrauch fallen, steht Matthias Grasser als Ansprech-Person zur Verfügung.
Weitere kooperierende Künstler*innen:

Yasuyo Asano
Sopran
Yasuyo wurde in Japan geboren und absolvierte Masterstudien in Gesang an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz sowie Barockgesang an der Universität Mozarteum Salzburg.
Sie ist gefragte Solistin im Oratorienfach und sang geistliche Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart in Österreich und Deutschland. Darüber hinaus spielte sie Opernrollen wie „Pamina“ in Mozarts Zauberflöte, Serpina in Pergolesis La Serva Padrona und Musica in Monteverdis L’Orfeo, und sammelte Erfahrungen in Operette, Musical und Schauspiel, etwa in Seppi und Heinrich der Fünfte.
Seit einem Kurs für Physical Theater in Straßburg erweitert sie ihre Arbeit um freie Ausdrucksformen mit Stimme und Körper und verbindet klassische Gesangstechnik mit performativen Ansätzen.

Patrick Dunst
Musiker, Komponist, Saxophonist und Pädagoge
Patrick Dunst wurde 1983 in Graz geboren und studierte Saxophon‑Jazz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dort vertiefte er sein Spiel bei Lehrenden wie Karlheinz Miklin, Don Mensa, Gerald Preinfalk und Wolfgang Puschnig. Zusätzlich studierte er klassischen südindischen Gesang am „Chennai Institute for Music of the World“ in Indien und schloss ein Master‑Studium der Musikethnologie am Goldsmiths College der Universität London ab.
Patrick Dunst lebt als freischaffender Musiker und Komponist in Wien, ist als Lecturer für Jazz‑Saxophon an der Kunstuniversität Graz tätig und leitet seit 2015 die Jazzwerkstatt Graz.
Musikalisch bewegt er sich in Jazz, improvisierter Musik und interdisziplinären Kontexten. Er spielt Saxophone, Klarinetten, Flöten und Weltinstrumente wie das armenische Duduk, ist Bandleader verschiedener eigener Projekte (z. B. Tribal Dialects, Virtues, Atma oder das Duo Naima) und arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie der Jazz Big Band Graz, Composers Bigband Graz und anderen Formationen zusammen.
In der freien Theater‑ und Performance‑Szene ist er ebenfalls aktiv: Seit 2014 ist er musikalischer Leiter oder Komponist für Produktionen wie die Straßenoper Seppi – Das Kind das nicht aufhörte zu wachsen (La Strada Graz) und weitere aXe‑Körpertheater‑Projekte.
Kurz gesagt ist Patrick Dunst ein vielseitiger Musiker, der Jazz, ethnische Klänge, Improvisation und zeitgenössische Komposition miteinander verbindet und zugleich in Lehre, Leitung und interkulturellen Projekten wirkt.

Natascha Grasser
Regisseurin und Theaterpädagogin
Natascha Grasser, geboren am 1. Juli 1984 in Judenburg, ist Regisseurin und Theaterpädagogin. Seit 2010 arbeitet sie in der freien Szene Graz, mit Schwerpunkt auf der Produktion und Vermittlung von qualitativ hochwertigem Kinder- und Jugendtheater für alle Altersgruppen.
In interdisziplinären Projekten kooperiert Grasser regelmäßig mit Künstler*innen verschiedener Genres, um die Möglichkeiten von Theater für junges Publikum immer wieder neu auszuloten. Für ihre Regiearbeiten wurde sie mehrfach für den „Stella – Darstellenden Kunstpreis für junges Publikum“ nominiert.
Seit 2023 ist sie künstlerische Leiterin des Mezzanin Theaters Graz und engagiert sich zudem im Vorstand von ASSITEJ Austria, dem Verband für Theater für junges Publikum.

Paul Hassler
Freischaffender Schauspieler aus Graz, geboren 1985. Der gelernte Grafik-Designer hat schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für die darstellende Kunst entdeckt und hat seine ersten Bühnenerfahrungen mit der Landjugend im Alter von 16 Jahren sammeln dürfen. 2011 bekam er seine erste Rolle als Nebendarsteller in dem Film „Vierter Sommer“. Darauf folgte die Hauptrolle in dem Mystery-Thriller „Biest“ der österreichweit in den Kinos zu sehen war. Ein Jahr später machte er seine Schauspielausbildung im „3mills Studio“ in London und nahm Privatunterricht bei dem Schauspieler Erik Göller in Graz. Danach folgten Auftritte in vielen österreichischen TV-Serien (Tatort, Landkrimi, Schnell ermittelt, Soko Donau, Der Pass II, Blind ermittelt). 2019 hat er bei dem „BEST Independent International Film Festival“ den „Best Main Actor Award“ für die Rolle als Frank in dem Independent-film „Marlene“ bekommen.
Der sprachbegeisterte Schauspieler lebt und arbeitet in Graz, Wien und Madrid.

Astrid Walentin
Theaterprojekte, Stückentwicklung & Regie
wirkt künstlerisch mit viel Erfahrung am liebsten in Teams mit Herz & Profession. Ihr Ansatz ist partizipativ, persönlichkeitsstärkend und gemeinschaftsbildend. Der Zustand der Welt zeigt uns, dass es um das Wohl des Kollektivs gehen muss. So bietet sie Erfahrungsräume an, die das Individuum stärken, welches wiederum die Gruppe stärkt.
Adaption theaterpädagogischer Methoden (u.a. Körper-Bilder-Theater nach David Diamond) für geforderte Gruppen: Jugendliche (in gestützten Lehrstellen), Menschen mit Fluchterfahrung, Mehrfachmütter/-väter, Train the Trainer, …
Davor langjährige Erfahrung in der menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Bildungslandschaft, Studium der Ernährungswissenschaften und der Theaterpädagogik (Mag.a, MA), Geb. 1976. Entwicklung des Theaterpädagogischen Kommunikationstrainings©. 2020 Gründung der Künstler*innengruppe s’Kollektiv: www.skollektiv.at

Grilli Pollheimer
Musiker, Komponist und Percussionist
Grilli Pollheimer studierte klassisches Schlagwerk an der Kunstuniversität Graz bei Gerald Fromme und spezialisierte sich unter anderem auf zeitgenössische Musik und Kammermusik, geprägt durch die Arbeit mit Günter Meinhart. Masterclasses bei N. J. Zivkovic, Walter Grassmann, Ralf Gustke, Adam Nussbaum, Jeff Hamilton und John Riley erweiterten sein musikalisches Spektrum. Maßgeblichen Einfluss auf seine künstlerische Ausrichtung hatten Trilok Gurtu und das Ensemble E.S.T.
Pollheimer arbeitet in diversen Formationen, verbindet klassische Technik mit Improvisation, ethnischen Percussion‑Instrumenten und elektronischen Elementen und ist zudem in Theater- und Performanceprojekten aktiv.

Bettina Popper
Ich bin Kindergarten- und Hortpädagogin (Abschluss 2011), absolvierte in Freiburg im Breisgau, Deutschland, an der Schule „Tip bewegungsart“, die Ausbildung zur Bühnentänzerin im Schwerpunkt Improvisation, Performance und Neuer Tanz (2017).
Seit 2021 Mitarbeit bei aXe Körpertheater.
Mich fasziniert, welchen Facettenreichtum an Bewegungen jeder Mensch in sich trägt! Dieses Bewegungsrepertoire ist ganz individuell, dass es im Tanz so viel erzählen kann.
Mithilfe des Tanzes lassen sich Emotionen, Gefühle und Zustände ausdrücken, die vielschichtig die Zuschauer berühren können.
Diesen Blick in das Innere der KünstlerInnen,das Berührt Werden der ZuseherInnen, dazu möchte ich mit meinem Tun mitwirken!

Unerwartet – Branding & Design Agentur
Unerwartet Design Website: Link